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Alle abgebildeten Tiere auf unserer Homepage wurden von uns, in unseren Terrarien fotografiert

“ Die Lebensräume der verschiedenen Amphibien und Reptilien unterscheiden sich grundlegend oft ganz erheblich voneinander. So ist es eine logische Forderung, daß man sich erst einmal um die natürlichen Lebensbedingungen der Tiere kümmert, die ihren Einzug in den Zimmerbehälter halten sollen, ihre Bewegungsart, ihre Verhaltensweisen “.

Johannes Jahn in “ Kleine Terrarienkunde “, 1972

Der Chuckwalla   Sauromalus obesus

Weibchen

Chuckimann

 Chuckwalla stammt aus dem Indianischen und bedeutet “fette Echse”, das liegt in der Eigenschaft der Chucks, sich bei Gefahr aufzublähen, und damit viel größer zu wirken. Ausserdem lassen sich sich so nur schwer aus ihren Verstecken ziehen. Das bekannteste Verbreitungsgebiet ist der Gran Canon in den USA.Die Pflege dieser Tiere ist sicherlich eine der angenehmsten in der Terraristik. Vorausgesetzt man erfüllt ihreLebensbedingungen. Aber das ist bei allen anderen auch Die Grundvoraussetznug für eine erfolgreicheHaltung. Ein besonderes Augenmerk verdient die Beleuchtung. Die erforderliche Lichtintensität erfüllen eigentlich nur die HQI - Strahler, die es in verschiedenen Wattzahlen gibt. Sämtliche Wärmestrahlung sollte über das Licht kommen. Keramik, - oder Infrarotstrahler sind hier völlig fehl am Platz (wie bei allen anderenTagaktiven Echsen auch). Als Wärmestrahler sind die neuerdings erhältlichen Powersun oder UV - Heat, die es in Wattstärken von 100 und 160 Watt gibt, bestens geeignet. Als typischer Felskletterer sollte das Terrarium    mindestens 90 cm hoch sein, bei einer Länge von mind. 150 cm. Als Nahrung dienen fast alle Grünpflanzen und Blüten. Mein Chucks fressen am liebsten Löwenzahnblüten und deren Blätter, Spitz,- und Breitwegerich, Klee    und Kleeblüten, Sauerampfer, Rosenblüten, ein bis zweimal im Jahr fressen meine beiden fast gierig Insekten. Dann werden Heuschrecken, Grillen und Schaben gefressen. Diese Phase hält allerdings nur ca. 2-4 Wochen an. Danach wird nur noch Pflanzliches gefressen. Saromalus lassen sich gut mit petrosaurus, Crotaphytus und auch Uromastyx vergesellschaften, sofern das Terrarium ausreichend groß ist.

Für Beschreibungen in der Literatur ist die ” Iguana” herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft “Leguane” der DGHT, (siehe auch die Linkseite) sowie die Reptilia sehr zu empfehlen.